Es geht für mich immer wieder um den Prozess des Aufbaus und der Zerstörung.

Am Anfang habe ich Vorstellungen von meinem Bild:
Was den Aufbau des Bildes betrifft, die malerische Gestik.
Im Malprozess entwickeln sich andere Dinge. Ich male Schicht und Schicht und reagiere jeweils darauf. Anfangs befinde ich mich im Zustand des Chaos, langsam tritt die Ordnung ein, und zwar über die Sichtbarmachung des Bildes, über dessen Aussage und Ausdruck. Am Ende steht das selbst Gefundene, das selbst Erfundene und das Entwickelte.

Dabei ist es wichtig, dass Zufall und Spontaneität durch kontrolliertes Reagieren abgelöst werden und ich mich nicht ganz in meinem Unterbewussten verliere. Ich möchte die Welt oder auch Zustände und Gefühle auf meine ureigenste Art und Weise darstellen. Diese Art der Malerei erfüllt mich mit großer Leidenschaft und mit Freude dafür, meine Sicht auf die Welt zu zeigen. Dabei geht es mir ausschließlich um die Malerei, nicht um eine Abbildung, sondern um meine inneren Bilder der Landschaften, um das Wechselspiel der Farben und des Lichts und um den Raum, der entsteht.